Raspberry Pi Vorgestellt

Raspberry Pi: Neues 7 Zoll Touch Display

Geschrieben von Tony

Auf der Konferenz TechCrunch Disrupt Europe 2014 in London hat Eben Upton, der Erfinder der Wunderplatine Raspberry Pi, ein eigenes Touch Display vorgestellt. Außerdem kündigte er mit dem Raspberry Pi A+ eine aufgebohrte Version des ursprünglichen A-Modells an.

Das erste von Raspberry Pi eigens entwickelte kapazitive Display mit Touchfunktion verfügt über eine Displaydiagonale von 7 Zoll und hat eine Auflösung von 640 mal 480 Pixeln. Eben Upton hofft mit dem Display auf viele unabhängige Projekte die neue Einsatzgebiete erlangen. Gerade im Bereich der eingebetteten Systeme kann somit der Einpatinencomputer Raspberry Pi in Verbindung mit dem Touchdisplay genutzt werden. Außerdem kann mit dem Minibildschirm ein kostengünstiges Tablet im Kleinformat entstehen. Das Display soll mit dem Jahreswechsel 2014 / 2015 lieferbar sein.

Während Eben Upton das Display über den britischen Raspberry hielt sagte er, “Es ergibt so etwas wie ein Tablet, wenn man bereit ist, ein sehr dickes Tablet in Kauf zu nehmen” – “Man erhält eigentlich einen Stapel einschließlich Raspberry Pi. Die Idee ist, etwas in die Hand zu geben, das sich einbetten lässt.”

Seit Oktober 2012 ist der Raspberry Pi als Modell B und seit Juli 2014 als Modell B+ erhältlich. Der Raspberry Pi hat ein Ein-Chip-System von Broadcom mit einem 700 MHz Hauptprozessor und 512 MB Arbeitsspeicher (Model A: 256 MB). Auf dem Einplatinencomputer können Betriebssysteme wie Linux oder Android installiert werden. Da keine Festplatte bzw. keine entsprechende Schnittstelle existiert, dient in der Regel eine SD-Karte als Speicher. Im Gegensatz zum Modell A besitzt der Raspberry PiB/B+ Anschlüsse wie Ethernet und USB.

Ursprünglich sollte der Pi britische Schüler zum programmieren lernen anregen. Der Rasperry Pi stellte für dieses Vorhaben eine kostengünstige Grundlage.

Insgesamt war der Raspberry Pi Modell B erfolgreicher als das A-Modell. Gerade mal 100.000 A-Platinen wurden verkauft: Beim Modell B waren es ca. 4 Millionen. Auf der Konferenz TechCrunch Disrupt Europe 2014 in London hat Eben Upton aber bereits ein neue A-Variante der Wunderpatine angekündigt.

“Wir werden schon bald einen A+ ankündigen. Ich glaube, das wird ein spannendes Produkt.” , so Eben Upton.

Der Raspberry Pi Model B+ bzw. der Raspberry Pi Modell B sind für ca. 35 Euro zu haben.

Quellen (Stand: 28.10.14): cnet.de, Grafik: Screenshot Video cnet.de , raspberrypi.org

Über den Autor

Tony

Ich bin Tony, begeistert von Einplatinencomputer und berichte über meine Erfahrungen und Projekte mit dem Raspberry Pi, Banana Pi und anderen Minicomputern.

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